Nun noch ein paar wichtige Daten zu unserer Modulanlage:
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1. Technische Informationen
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Unterbau
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Modulbauweise; die Kopfstücke der einzelnen Module sind vereinsintern genormt, und mittels
Paßstiften untereinander verbunden. Dadurch können wir die Anlage beliebig umbauen und
erweitern, was sie interessanter und abwechslungsreicher werden läßt.
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Ausmaße |
Die Länge der momentan insgesamt 18 Module beträgt 27m.
Die Abmessungen der einzelnen Module: 120x60cm, 180x60cm, 120x80cm, 180x80cm.
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Maßstab |
Hier haben wir H0 (1:87) gewählt, da dieser uns am geeignetsten in Bezug auf Detaillierung
und Platzbedarf erschien.
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Gleise |
Die Normalspurgleise sind aus dem Rocoline Gleissortiment (ohne Bettung).
Im 9,60m langen Bahnhofsbereich liegen davon 42,3m; auf der ganzen Anlage 107m.
Bei den H0n2-Gleisen haben wir uns für den Hersteller Modell- und Feldbahnen
Burmester entschieden.
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Elektronik |
Die Module sind digitalisiert und werden mit einer Intellibox gesteuert.
Momentan noch Fahrbetrieb auf Sicht.
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Geplant |
Ein Stellpult nach DB-Vorbild (SpDrS60) mit den entsprechenden Funktionen, wie
Blocksicherung, Flankenschutz, Fahrstraßenschaltung, usw.
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Materialien |
Stellwerksaußenanlagen, Telegrafenleitungen und –masten, bayerische Ruhe-Halt-Signale,
Weichenantriebe von Weinert
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Landschaft |
Die meisten Gebäude sind Eigenanfertigungen, in geringem Maße wurden auch stark
umgebaute Fertigbausätze verwendet. Unterschiedliche Materialien und Techniken kamen
zum Einsatz: u.a. echtes Holz, Passe-Partout-Karton, Kunststoffplatten und Gips.
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2. Geschichte der Anlage
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Die Eisenbahnfreunde Kaufbeuren haben 15 Jahre lang Pläne für die Anlage entworfen und anschließend wieder verworfen. Erst die Erstellung der vom Verein herausgegebenen Dokumentation "Eisenbahn im Gelände" ließ uns auf den Gleisplan des Bahnhofs Pforzen stoßen.
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3. Die Anlage
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Zur Zeit besteht die Anlage aus 18 Modulen. Zentraler Punkt ist der Bahnhof "Pforzen", dessen Vorbild auf der Kursbuchstrecke 970 München-Lindau zwischen Buchloe und Kaufbeuren liegt. Da der Bahnhof mittlerweile aufgelöst ist, haben wir uns für den Nachbau der Gleisanlagen während der 50er Jahre entschieden. Zu dieser Zeit hatte der Bahnhof die größte Ausdehnung (siehe Gleisplan). Das von der zweigleisigen Hauptstrecke abzweigende Gleis führte zu einer während des Zweiten Weltkrieges erbauten Dynamitfabrik im "Gelände", dem heutigen Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz. Deren Gleisanlagen und der darauf stattfindende Betrieb sind in dem von unserem Verein erstellten Heft "Eisenbahn im Gelände" dokumentiert. Da die Zeit beim Bau dieses Abzweiges drängte, wurde als Gleisunterbau heller Kalkschotter verwendet und die Straßenüberführung im Bahnhof nur provisorisch verlängert, was kurios und ungewohnt aussieht. Die detailliert nachgebildeten Stellwerksaußenanlagen gehen von zwei Stellwerken aus. Die Gebäude im und um den Bahnhof sind alle nach Originalplänen individuell gefertigt.
Ein weiterer großer Teil der Anlage ist der Abzweig mit einer für die Modellbahn traumhaften Steigung von maximal 13‰. Weitere Streckenmodule sind zwei Eckmodule. Auf einem ist ein für die Region typischer Bauernhof und ein Sägewerk zu finden, auf dem anderen ein Torfabbaugebiet mit funktionsfähiger Schmalspurbahn sowie Betriebsgelände und Verladeeinrichtung. Die Schmalspurbahn hat die auf Modellbahnen seltene Spurweite HOn2. Die Schienen sind auf Echtholzschwellen montiert und vorbildgerecht krumm verlegt.
Außerdem haben wir zwei Jugendmodule in unserer Anlage. Sie wurden ausschließlich von acht- bis sechzehnjährigen Schülern gestaltet, sind qualitativ aber trotzdem auf dem hohen Niveau der restlichen Anlage, an der unsere Jugendlichen natürlich auch in vollem Umfang mitbauen dürfen.
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4. Weitere Informationen
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Für weitere Informationen über unsere Modellbahnanlage nehmen Sie Kontakt mit unserem Modellbahn-Referenten auf:
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